WordPress kundenfreundlich erklaert

Das Content-Management-System (CMS) WordPress ist die Basis all unserer Web-Projekte und bietet vor allem unseren Kunden den Vorteil kleine und größere Änderungen an der Webseite selbständig durchzuführen. Das ist allerdings nicht grundsätzlich so:

Zwar lassen sich Seiten und Blogeinträge bequem über den Admin-Bereich anlegen und bearbeiten, oftmals ist es aber so, dass es nicht ausreicht diese nur mit einfachen Text-Bild-Kombinationen zu füllen. Viel mehr ist standardmäßigen über den WYSIWYG-Editor im Backend leider nicht möglich. Um komplexe, individuelle Seiten zu erstellen und für den Kunden leicht zugänglich zu machen, bedarf es daher auch individueller Programmierarbeit.

WordPress ist kostenlos

Was 2001 noch als reine Blogging- und News-Software begann, entwickelte sich rasant zum populärsten und meist genutzten Content-Management-System der Welt. Heute basiert bereits jede 4. Webseite auf WordPress. Als Open-Source Software ist WordPress grundsätzlich für jedermann frei zugänglich, was oft die Frage aufkommen lässt: Warum also für etwas bezahlen, das man eigentlich umsonst haben kann? Neben Webhosting benötigt WordPress noch eine Datenbankanbindung um funktionieren und überhaupt erst installiert werden zu können. Abgesehen davon ist eine frische WordPress Installation wohl alles andere, als was man sich unter seiner neuen Webseite so vorstellen würde. WordPress alleine macht also noch lange keine fertige Homepage, auch wenn sich mit bischen Know-How bereits gute Ergebnisse erzielen lassen.

Backend & Frontend

Grundsätzlich unterscheidet man bei Content-Management-Systemen zwischen Back- und Frontend. Das sogenannte „Backend“ umschreibt dabei einfach den WordPress Admin-Bereich, von wo Seiten und Beitrage angelegt und zahlreiche weitere Einstellungen vorgenommen werden können. Die Anzahl der Möglichkeiten stiftet hier oft unnötig Verwirrung. Große Teile des Backends sind für den Kunden meist irrelevant und sollten ohnehin nur vom Seitenbetreiber, oder nach Absprache bearbeitet werden. Der Fokus liegt meist ganz auf den Bereichen „Beiträge“ und „Seiten“ – auch genannt „Posts“ und „Pages“. Von hier lassen sich die eigentlichen Inhalte, Unterseiten, Blog- bzw. Newseinträge der Webseite bearbeiten.

Frontend schimpft sich in Entwicklerkreisen die eigentliche Webseite und somit alles, was der Besucher beim Aufruf einer Seite zu sehen bekommt.

WordPress Themes

Das Theme gibt nicht nur die im Admin-Bereich hinterlegten Inhalte aus, sondern bildet auch das Design Ihrer Webseite. Tausende Themes tummeln sich im Netz. Sie haben eine Bäckerei? Suchen Sie nach WordPress Bakery Theme. Sie möchten einen Onlineshop für Tierzubehör eröffnen? Kein Problem, Googlen Sie nach WordPress Pet Shop Theme und sie werden fündig. Viele Themes sind frei verfügbar, während sich andere Entwickler für Ihre Arbeit entlohnen lassen. Auch Freelancer und Agenturen machen sich bereits vorgefertigte Themes zu nutze, was keinesfalls verwerflich ist, denn sind diese zwar schon auf die eigentlich Branche abgestimmt und weitläufig anpassbar, müssen sie ja nachträglich noch auf den Kunden zugeschnitten und mit dessen Inhalten gefüttert werden. Wenn eine Seite dann zum Beispiel durch weitere, nicht im Theme vorhandene Features ergänzt werden soll, muss auch hier individuell programmiert werden. Bei solchen Themes kommt es allerdings immer zu technischen unterschieden, da jeder Theme-Entwickler einfach anders programmiert. Das resultat können gravierende Qualitäts- und Performance-Unterschiede sein.

Wir greifen für unsere Projekte gerne auf unser eigens entwickeltes Theme zurück. Das hat unter anderem den Vorteil, dass die komplette Code-Basis – also die Art der Programmierung – von uns stammt. Während andere Themes oft mit so vielen Features wie möglich „überladen“ werden um alle Eventualitäten abzudecken, gehen wir den umgekehrten Weg und bauen die Seite speziell nach den Anforderungen unserer Kunden auf. Somit gewährleisten wir beste Qualität und Performance.

WordPress Plugins

Plugins sind Add-Ons für WordPress. WooCommerce zum Beispiel verwandelt eine WordPress Webseite in einen voll funktionsfähigen Online-Shop mit Warenwirtschaftssystem. Mit Plugins verhält es sich ähnlich wie mit Themes. Jeder kann Sie entwickeln und unter gewissen Richtlinien in der offiziellen WordPress-Repository kostenlos zum Download anbieten. Gehen wir davon aus, Sie möchten Ihren Seitenbesuchern die Möglichkeit bieten, Blogeinträge Ihrer Webseite in verschiedenen Social-Media Netzwerken zu teilen. Es macht wenig Sinn so etwas zu programmieren und in Rechnung zu stellen, wenn man die Möglichkeit hat auf ein schon vorhandenes Plugin zurückzugreifen. WordPress Plugins sind also kleine und auch große Helfer, wenn es darum geht eine Webseite um gewisse Funktionen zu erweitern.

Conclusion

Jetzt haben Sie einen Überblick über wichtige Bereiche und die grobe Funktionsweise des Content-Management-Systems WordPress. Die Möglichkeiten und Features sind schier endlos. Sie haben weitere Fragen, oder möchten mehr über WordPress erfahren? Schreiben Sie uns in die Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.