Neben beliebten Plugins wie Gravity Forms, Formidable Forms, WP-Forms, Ninja Forms oder Contact Form 7 bringt die deutsche Firma Awesome UG einen weiteren Form Builder auf den WordPress Markt. „Warum noch ein Form Plugin?“ mag man sich im ersten Moment vielleicht fragen. Wir haben uns die aktuelle Version (zum Zeitpunkt des Reviews: 1.0.0-beta.7) einmal genauer angeschaut.

Torro Forms – Der erste Eindruck

Was sofort auffällt ist das schöne und schlichte Interface von Torro Forms. Das Anlegen der Formulare gestaltet sich intuitiv und geht einfach von der Hand. Man findet sich schnell zurecht und fühlt sich dank des unaufgeregten Designs zu Hause. Hier wurde bewusst auf grafische Spielereien verzichtet, womit sich Torro Forms optimal in WordPress integriert. Stichwort WordPress Look & Feel.

Torro Forms Interface
Das Torro Forms Interface

In Sachen UX steht Torro Forms seinen älteren Geschwistern also in nichts nach – ganz im Gegenteil, hier zeigt man wie es gemacht werden könnte.

Key Features in der Übersicht

  • Drag & Drop Anordnung der einzelnen Felder
  • mehrseitige Formulare
  • URL Redirects, Page Redirects & Success Messages
  • Auswertungen & Statistiken
  • Zugriffsbeschränkung
  • API zur Erstellung eigener Form-Elemente
  • Google reCAPTCHA
  • Excel & CSV Export

Form Builder

In unserem Beispiel erstellen wir ein simples Kontaktformular um einen Überblick der Hauptfunktionen zu bekommen. Auf der rechten Seite sehen wir alle Elemente, die wir per Drag & Drop in den Formularbereich einfügen können. Dank der Seiten-Navigation sind auch mehrseitige Formulare mit Torro Forms kein Problem.

Torro Forms Formular
Das fertige Formular mit „One Choice“ Field

E-Mail Notifications

Unter „Actions“ werden alle Prozesse festgelegt, die nach erfolgreichem versenden des Formulars staffinden sollen. Dazu zählen selbstverständlich die E-Mail Notifications. Wurde das Formular verschickt, wird der User wahlweise per Page-, bzw. URL-Redirect, oder über eine klassische „Success-Message“ über den erfolgreichen Sendevorgang informiert.

Torro Forms Actions

Auswertungen

„Results“ zeigt uns eine Übersicht aller gesendeten Formulare mit Informationen zu den jeweiligen Nutzern. Wie der User unsere „One Choice Field“-Frage beantwortet hat, erfahren wir unter Charts.

torro_forms_results
torro_forms_results_details
Torro Forms Charts
Statistiken zu auswertbaren Feldern erscheinen unter „Charts“.

Weitere Möglichkeiten

Wem das noch nicht genug ist, der kann sein Formular dann noch auf eine gewisse Zielgruppe beschränken. Wähle, ob du dein Formular allen Seitenbesuchern, allen Mitgliedern der Seite, oder nur ausgewählten Mitgliedern anzeigen möchtest. Unter dem Tab „Spam Protection“ im Einstellungsfeld schaffst du dir bei Spam-Mails per Google reCAPTCHA abhilfe.

Torro Forms Settings

Fazit

Torro Forms überrascht mit zahlreichen Optionen, ohne dabei zu überfordern. Auch WordPress Developer kommen auf ihre Kosten – wer möchte kann Torro Forms über die mitgelieferte API erweitern.

Nur beim Einrichten der E-Mail Notifications hatte ich im ersten Moment etwas Schwierigkeiten. Dynamische Felder aus dem angelegten Formular lassen sich beispielsweise erst einbinden, wenn man vorher zwischenspeichert oder veröffentlicht. Das muss man erst einmal herausfinden.

Insgesamt integriert sich Torro Forms besser in WordPress als die meisten großen Form Plugins. Wer auf zahlreiche Addons – wie es sie beispielsweise für Gravity Forms gibt – verzichten kann oder nach einer Contact Form 7 alternative sucht, ist hier genau richtig. Mir gefällt der minimalistische Ansatz sehr gut und wir bleiben gespannt, welche Funktionen die Entwickler für Version 1.0 noch in petto haben. Für eine Beta überzeugt Torro Forms jetzt schon auf ganzer Linie.

Vorteile

  • Intuitive Bedienbarkeit
  • WordPress Look & Feel
  • Mehrseitige & komplexe Formulare
  • sehr guter Gesamteindruck im Vergleich zu anderen, schon bestehenden Form Builder Plugins
  • Daten lassen sich direkt im jeweiligen Formular auswerten

Nachteile

  • zwischenspeichern/veröffentlichen notwendig um Felder aus dem Form Builder in E-Mail Notifications einbinden zu können.

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